Praxis für Zahnheilkunde
Kinder

Dr. Andreas Stein M.Sc.

Master of Science in Periodontology

Zahnarzt, Oralchirurgie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie

Kinder- und Jugendzahnheilkunde

Fahrplan für gesunde Kinderzähne:

vor dem Milchzahndurchbruch: Reinigung der Kiefer mit feuchten Waschlappen ohne Zusatz von Zahnpasten. Bitte geben Sie Ihrem Kind von Anfang an keine gesüssten Tees, sondern am Besten Mineralwasser.

während des Milchzahndurchbruchs: Erleichterung des Zahndurchbruchs mittels Beisshölzern oder Noppenbürsten aus Kunststoff. Die Zähne selbst werden mit spezielle Babybürsten (natürlich von den Eltern) gereinigt. Nach dem ersten Geburtstag ist Schluss: jetzt wird nicht mehr aus dem Fläschchen (mit Sauger) genuckelt, sonder jetzt trinken Kleinkinder aus Bechern oder Tassen! Warum? Es soll das unkontrollierte Dauertrinken vermieden werden. Gesüsste Tees gelten als eines der Hauptförderer von Milchzahkaries.

 

Grundsätzlich sind Fluoride positiv für Zahnentwicklung und Knochenbau. Eine Überdosierung ist aber unbedingt zu vermeiden, weil ansonsten die bleibenden Zähne von hässlichen Flecken übersät sein können. Die früher übliche grundsätzliche Tablettenfluoridierung auch jenseits der durch den Kinderarzt vorgenommenen Rachitisprophylaxe, wird heute nicht mehr empfohlen.

Es wird empfohlen, grundsätzlich fluoridiertes Speisesalz zu verwenden. Das ist für die ganze Familie in jedem Lebensalter sinnvoll.

Diese häuslichen Massnahmen werden ergänzt um professionelle Massnahmen in der Zahnarztpraxis, die mittlerweile sogar teilweise vor dem sechsten Lebensjahr von den Krankenkassen sogar bezahlt werden.

Werden die Mundhygienemaßnahmen durch die Eltern durchgeführt, soll

- vor dem 6. Lebensmonat keine gesonderte Fluoridierungsmassnahme durchgeführt werden

- ab dem ersten Milchzahn einmal täglich mit einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta (500ppm Fluorid) gebürstet werden

- ab dem dritten Geburtstag zwei mal

- ab dem Schulalter mit Erwachsenenzahnpasta (1000 bis 1500ppm Fluorid).

Weitergehende Massnahmen werden in der Praxis durchgeführt.

Besonders Fluoridgaben unterstützen die Widerstandsfähigkeit der anfangs noch weichen Zähne, damit diese gegen die Säureangriffe durch Bakterien und aus Lebensmittel unempfindlicher werden.

Tablettenfluoridierung bleibt also in Zukunft Kindern vorbehalten, die nicht ausreichend in der häuslichen Mundhygiene eingebunden werden können.

Nur wenn die Zahnreinigung nicht durch die Eltern vorgenommen werden kann, sollen (als Ausnahme) Fluoride in Tablettenform eingesetzt werden.

   bis 2. Lebensjahr

   0,25 mg

   2. bis 4. Lebensjahr

   0,50 mg

   4. bis 6. Lebensjahr

   0,75 mg

   ab dem 7. Lebensjahr

   1,00 mg

Die Angaben beziehen sich auf die Tagesdosis (maximale Fluoridmenge pro Tag).

Bitte fragen Sie nach, wenn in Ihrer Familie zusätzlich fluoridhaltige Gelées, fluoridiertes Speisesalz, fluoridhaltige Mineralwasser oder ähnliches zur Anwendung kommen.

 

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Dr. A. Stein M.Sc.           Adelheidstr. 15            65185 Wiesbaden            Fon 0611-375353           eMail