Praxis für Zahnheilkunde
Parodontitis

Dr. Andreas Stein M.Sc.

Master of Science in Periodontology

Zahnarzt, Oralchirurgie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie

Knochenabbau durch Parodontitis

 Ursachen von entzündlichen Parodontalerkrankungen:

Entzündliche Parodontalerkrankungen sind die Folge einer Infektion mit einer Reihe von Keimen, die aus der Nahrung ihre Energie beziehen und deren Anwesenheit und Soffwechsel am Ende zu Knochenverlust und der Zerstörung des Zahnhalteapparates mit Zahnlockerung und Zahnverlust führt.

übel, übel: Zahnstein

nach professioneller Zahnreinigung

am Ende einer professionellen Zahnreinigung steht ein belagfreies Gebiss

Informationen zur Parodontitisprophylaxe

Therapieansätze:

Nach einer eingehenden Befundung: Die Behandlung konzentriert sich zunächst auf die (mechanische) Beseitigung der Erregerkeime, was meistens innerhalb eines oder mehrerer kleine chirurgischen Eingriffe erfolgt. Dabei wird das Zahnfleisch von seiner Unterlage gelöst und mit einem speziellen Instrumentarium die Zahnfleisch- und/oder Knochentaschen von Keimen und Entzündungsgewebe befreit. Diese Massnahmen führen in der Regel zur Reparation der beschädigten Gewebe insofern, alsdass durch Narbenbildung sich zum einen die Defekte teilweise verschliessen als auch eine Schrumpfung des Zahnfleischs vorkommen kann, sodass nach dem Eingriff bei korrekter häuslicher Mundhygiene und einem Nachsorgeprogramm in der der Praxis die Entzündung über Jahre hinweg zum Stillstand kommt. In einigen Fällen kann auch eine Regeneration der Gewebe möglich und sinnvoll sein. Dabei wird in einem Zweiteingriff eine Wunde erzeugt, deren Abheilung manipuliert werden kann, sodass kein weiteres Narbengewebe, sondern Zahnhalteapparat entsteht.

Die Aufnahmen zeigen die Tücke einer chronischen Parodontitis beim Erwachsenen: für den Laien kaum sichtbar, in der Regel schmerzfrei, fällt zunächst nur eine vermehrte Blutung und eventuell eine leichte Zahnlockerung auf. Taschen sind aber bereits sehr tief sondierbar. Nach Eröffnung ist das ganze Ausmass des Knochenverlustes erkennbar. Das letzte Bild zeigt den Zustand vier Wochen nach Abschluss der Behandlung. Der Patient muss unbedingt in eine Nachsorgebetreuung, weil es ansonsten unweigerlich zu einem Rückschlag kommt.

Prophylaxe:

Auch hier gilt: je früher gegengesteuert wird, um so besser die Erfolgsaussichten bei der Schadensvermeidung. Bitte informieren Sie sich über systematische Parodontitisprophylaxe mit individueller Erregerbestimmung und Professioneller Zahnreinigung.

Nachsorge nach Parodontalbehandlungen:

Bitte informieren Sie sich über systematische Recallprogramme, mit deren Hilfe die vorhersehbare Dauerhaftigkeit der Behandlung etwa verdoppelt werden kann.

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Dr. A. Stein M.Sc.           Adelheidstr. 15            65185 Wiesbaden            Fon 0611-375353           eMail