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Die aktuelle Datenlage geht für die Bundesrepublik Deutschland von einer Erkrankungshäufigkeit an Parodontitis - in unterschiedlichem Umfang - von über 50% der Erwachsenen (Stichprobe der 35 bis 74-Jährigen) aus. Es handelt sich also um sehr weit verbreitete und daran gemessen nur in geringem Umfang behandelte Krankheitsbilder, so dass von einer erheblichen Unterversorgung der Bevölkerung ausgegangen wird. Rezessionen liegen in ähnlicher Grössenordnung vor, nehmen aber in der Gruppe der über 65-Jährigen stark zu (bis 90%). In allen Fällen kommt es zu einem Verankerungsverlust der Zähne, nicht immer zu einem vollständigen Zahnverlust.
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