Praxis für Zahnheilkunde
Kronen & Brücken

Dr. Andreas Stein M.Sc.

Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie

Zahnarzt, Oralchirurgie

     Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie

Kronen und Brücken

Definition und Anwendungsbereiche:

Kronen sind technisch gesehen Ringe, die meist dazu dienen, beschädigte Zahnsubstanz zusammenzuhalten und/oder als Verankerung für festsitzende und abnehmbare Brücken oder Teilprothesen dienen. Brücken sind dementsprechend Konstruktionen zum Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne, bei denen die fehlenden Zahnpartien fest mit den künstlichen Kronen verbunden sind. Kronen können den ursprünglichen Zahnschmelz teilweise (Teilkrone) oder vollständig (Vollkrone) ersetzen. Festsitzende Kronen werden zementiert oder geklebt, sie sind daher für den Patienten nicht abnehmbar.

einfache Gußkronen ästhetische Brückenkonstruktion
einfache Verbelndkronen ästhetische Verblendkronen

technische Umsetzung:

Zur Anfertigung von Kronen müssen die sie tragenden Zähne immer im Volumen in dem Umfang reduziert werden, der der Schichtdicke der Krone entspricht. Dazu wird der Zahn beschliffen und ein Modell gewonnen (über einen Abdruck der Zähne), das für die weiteren labortechnischen Schritte dient. Der Zeitbedarf beträgt je nach Aufwand in der Praxis und im Labor zwischen einer und drei Wochen.

 

Die Bildfolge zeigt die Schritte zur Anfertigung einer grossen Brücke bei bereits sehr vielen fehlenden Zähnen: zunächst werden die zerstörten Zähne entfernt, das Zahnfleisch geformt, die Brücke hergestellt, eine Detailaufnahme zeigt die Ausarbeitung von keramischen Schultern und zuletzt die Aufnahme nach Eingliederung: die Manipulationen sind nicht erkennbar.

Sonderausführungen:

Kronen mit Keramikschultern:

    Bei Keramikschultern wird ein gegossenes Metallgerüst im Zahnhalsbereich, also am Übergang zur unberührten Wurzel zurückgeschitten, um eine ästhetische Optimierung zu erreichen. Diesen Kronen fehlt der Metallrand, so dass die Illusion erzeugt werden kann, die Krone käme “wie gewachsen” aus dem Zahnfleisch. Zur Herstellung keramischer Schultern sind mehrere gesonderte Schritte erforderlich: eine exaktere Präparation (Einsatz von Lupenbrillen), weil erhöhte Anforderingen an das Modell gestellt werden und ein gesonderter Brand der Keramik im Labor, weil zunächst die freitragende Schulter hergestellt werden muss bevor die eigentliche Verblendung möglich wird.

Die Abbildungen zeigen den Unterschied zwischen schulterlosen (links) Konstruktionen und solchen mit Keramikschultern (rechts). Der linke Kronentyp wird zementiert, der rechte adhäsiv geklebt.

Galvanokronen:

Galvanokronen unterscheiden hinsichtlich des metallischen Unterbaus von “normalen” Gusskronen. Während bei gegossenen Kronen die Form des zukünftigen Metalles in Wachs modelliert und entsprechen der Gusstechnik für Kirchenglocken in einer verlorenen Form gegossen wird, trägt sich die Reingoldschicht bei Galvanokronen im galvanischen Bad auf das Stumpfmodell auf.

... bei der Arbeit

Links: der Einsatz spezieller Lupensysteme zur Erzeugung extrem glatter Oberflächen.

Rechts: ein einziger Zahn ist überkront (Galvanokrone) - welcher nur?

 

ästhetsiche Einzelkrone

Vollkeramikteilkronen (Veneers), Vollkeramikkronen und vollkeramische Brücken:

Vollkeramische Versorgungsformen finden Anwendung bei Patienten mit erhöhten Anforderungen an die Ästhetik und bei Patienten mit Allergien gegen Metalle. (siehe auch Veneers)

  Klebebrücken - Brücken ohne Kronenanker:

Klebebrücken (“Maryland”-Brücken), meist bei Jugendlichen verwandt, bei denen die Zahnsubstanz geschont werden soll, werden über kleine Flügelchen von der innen her gegen die Anker geklebt. Sie dienen als sehr langfristige Zwischenlösung.

ein Beispiel für eine Klebebrücke: nur minimales Beschleifen der Zähne wird erforderlich.

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Dr. A. Stein M.Sc.           Adelheidstr. 15            65185 Wiesbaden            Fon 0611-375353           eMail