Praxis für Zahnheilkunde
Teilprothesen

Dr. Andreas Stein M.Sc.

Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie

Zahnarzt, Oralchirurgie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie

Teilprothesen

Definition und Anwendung:

Teilprothesen sind Zahnersatzkonstruktionen, bei denen nicht nur Zähne, sondern auch Zahnfleisch und Kieferknochen ersetzt werden. Sie zeichnen sich also in erster Linie durch Kunststoffsättel aus, die fast immer noch Verbindungen zur gegenüberliegenden Kieferseite besitzen. Die Platten und Bügel bestehen aus Metall. Der Restzahnbestand dient als Anker und gewährleisten den Halt der Konstruktion. Teilprothesen haben den grossen Vorteil der einfachen Umbaufähigkeit im Falle eines Zahnverlustes, sind aber konstruktionsbedingt immer viel grösser als nur die Zahnreihe alleine es wäre.

Als Verankerung an Zähnen oder Kronen dienen Klammern, Doppelkronen, Geschiebe, Anker und andere. Bei Teilprothesen ist eine Vermehrung der tragenden Zähne durch Implantate möglich.

 

Beispielhafte Lösungen:

Im Frontzahnbereich: Kronen

einfache Teilprothese mit Klammern und Kronen (1995)

Klammerprothese im Munde

im Seitenzahnbereich:

einfache klammergestützte Teilprothese mit Kunststoffsätteln und Metallbasis

Teilprothese mit reduziertem Gaumen (2000)

Teilprothese mit reduziertem Gaumen im Munde

nur noch vier Zähne, aber ein weitgehend gauenfreier Lösungsweg: Doppelkronen, keine sichtbaren Klammern; die Metallbasis ist in den Kunststoff-Sätteln integriert

Kombination von Zähnen, Doppelkronen und Implantaten zur Verankerung

Teilprothese mit Doppelkronen-Verankerung

Teilprothese mit Doppelkronen-Verankerung

Das Prinzip der Doppelkronen ist ersichtlich bei abnehmbare Brücken.

zahnloser Unterkiefer: durch Implantate kann statt einer Totalprothese eine Teilprothese angeboten werden

zahnloser Unterkiefer vor Implantat-Behandlung

vier Implantate mit Doppelkronen für die Teilprothesenverankerung

Basalansicht der Teilprothese

ein  alter Versorgungsweg, die Aufnahmen wurden 10 Jahre nach Eingliederung des Zahnersatzes gefertigt: Zähne und Implantate sind über Stege miteinander verbunden.

Zähne und Implantate mittels Steg verbunden (1995, fotografiert 2005)

dazugehörige Zahnersatzkonstruktion nach 10 Jahren

 

 

 

 

stable-base” - eine alte Methode neu weiterentwickelt

Das aus den 70er Jahren stammende Verfahren wurde entwickelt für Zahnersatz-Versorgungen mit Teilprothesen bei parodontal schwachen Zähnen, also wenn der Restzahnbestand vor kippenden Bewegungen geschützt werden soll. Der Halt des Zahnersatzes wird nicht durch möglichst feste Verankerung an den verbleibenenen Zähnen gewonnen, sondern in erster Linie durch Adhäsionskräfte. Wie bei zwei nassen planen Glasplatten, die sich nur schwer trennen lassen, hält der Zahnersatz unter Vermittlung des Speichels durch eine extreme Präsision und Spaaltfreiheit der Zahnersatzbasis zu ihrer Unterlage. Die Fixierung an den Zähnen kann dadurch weniger fest erfolgen. Die Zahl der zu überkronenden Zähne verringert sich auf ein Minimum.

Die Basis besteht immer  soweit als möglich aus einer speziellen Metallegierung, absolute Präzision ist Voraussetzung für den Erfolg. Eine nachträgliche Unterfütterung ist nicht erforderlich.

Das Verfahren wird heute auch in der Totalprothetik (beim zahnlosen Patienten), sowie bei implantatgetragenen Zahnersatz bei schwacher knöcherner Basis angewandt.

Infoschrift für unsere Patienten

Beispiel einer stable-base-Versorgung im Unterkiefer:

stable-base: Geschiebe an einer reduzierten Zahl an Zähnen

stable-base: Basis aus gegossenem Metall

stable-base: von der Basis gesehen

stable-base-Teilprothese (2006)

eingegliederte stabble-base-Konstruktion

lose Verankerung der Teilprothese an einer Krone mit Geschiebe

Detailansicht des Sattels und der Geschiebematzitze

Teilprothese von der Basis aus gesehen: die Metallbasis soll spaltfrei aufliegen

Der Zahnersatz von der Kaufläche her betrachtet

eingliederter Zahnersatz im parodontal geschädigten Gebiß

[Kronen & Brücken] [abnehmare Brücken] [Teilprothesen] [Totalprothesen]

Dr. A. Stein, M.Sc.            Adelheidstr. 15             65185 Wiesbaden           Fon 0611-375353            eMail